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    <title>Schreiben ist meine Reise</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>radicchia</dc:publisher>
    <dc:creator>radicchia</dc:creator>
    <dc:date>2012-05-16T19:26:50Z</dc:date>
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    <title>Schreiben ist meine Reise</title>
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  <item rdf:about="http://radicchia.twoday.net/stories/bayerisch-abheben-do-legst-die-nieder/">
    <title>Bayerisch abheben - do legst di nieder</title>
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    <description>Bares in Bremen: Wie überall an Geldautomaten erhältlich. Nur an welchem kostenfrei? Probehalber schiebe ich die Plastikkarte in einen EC-Automaten unbekannter Zuordnung. Ob ich für das Abheben bezahlen muss, wird er mir schon sagen. Doch erst einmal bietet er mir verschiedene Sprachen an. Aufmerksame LeserInnen erinnern sich vielleicht daran, dass ich mir gerne den Spaß mache, eine fremde Sprache auszuwählen. Doch was ist das? Neben Türkisch, Englisch, Französisch bietet er mir - Bayerisch! Und das im hohen Norden! Ist das Diskriminierung oder Entgegenkommen? Egal. &quot;Do muasst dei Geheimzoih eigebm&quot;, spricht der Automat. Klaro. Und: &quot;Mir berechnen dir 4,99. Dei eigne Bank verlangt nix mehra.&quot; Oder so ähnlich. Ich drücke auf Abbrechen. &quot;Mogst nimmer?&quot; fragt der Automat. Na, mog i nimmer. Ned amoi auf Boarisch!</description>
    <dc:creator>radicchia</dc:creator>
    <dc:subject>Alltagsfreuden</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 radicchia</dc:rights>
    <dc:date>2012-05-16T18:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://radicchia.twoday.net/stories/cuba-libre-caliente/">
    <title>Cuba libre caliente</title>
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    <description>2 cl Limettensaft&lt;br /&gt;
2 cl brauner Rum und&lt;br /&gt;
3 Scheiben Ingwer&lt;br /&gt;
mit heißem Wasser aufgießen&lt;br /&gt;
etwas abkühlen lassen&lt;br /&gt;
Ingwer herausfischen und&lt;br /&gt;
1 TL Waldhonig zugeben, umrühren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergibt eine prima Resteverwertung, bevor ich endlich in Urlaub fahre, beseitigt letzte Reste der überstandenen Erkältung, beugt Reisefieber und Seekrankheit vor und ist nicht zuletzt ein feiner Schlummi, damit ich rechtzeitig schlafen kann. Das Taxi ist für fünf Uhr früh bestellt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahoi, ich steche in See!</description>
    <dc:creator>radicchia</dc:creator>
    <dc:subject>Reisen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 radicchia</dc:rights>
    <dc:date>2012-05-06T18:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://radicchia.twoday.net/stories/glitzertraeume/">
    <title>Glitzerträume</title>
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    <description>&lt;i&gt;Wann komme ich endlich in die Pubertät?&lt;/i&gt;, fragte ich mich letztes Wochenende, beim Workshop Autobiografisches Schreiben in Wien. Am Anreisetag war ich schon an diesem Geschäft vorbeigekommen, dem ich einfach nicht widerstehen konnte: Tausende bunter Glasperlen und Glitzersteine. Die beiden Matrjoschkas in Miniaturform musste ich unbedingt haben. Auch wenn ich noch nicht genau wusste, was ich damit anfangen sollte. Gestern war es so weit: In meinem Lieblings-Handarbeitsgeschäft fand ich nicht nur das passende Zubehör und Werkzeug (Fädelstifte, Ohrhaken, Seitenschneider und Zangen), sondern auch eine nette Verkäuferin, die mir zeigte wie es geht. Nämlich kinderleicht... die Mini-Matrjoschkas &quot;hängte&quot; ich gleich im Laden, heute Morgen entstand noch ein Pärchen Ohrringe aus rosa Glaskugeln und silberfarbenen Miniaturröschen. Klingt mädchenhaft? Ist es auch. Aber nicht besonders pubertär, auch wenn ich mich jetzt daran erinnere, dass ich als Jugendliche gerne mit Modeschmuck experimentierte. Heute ist es wohl die Lust am Basteln und Spielen, die mich bewegt.</description>
    <dc:creator>radicchia</dc:creator>
    <dc:subject>Alltagsfreuden</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 radicchia</dc:rights>
    <dc:date>2012-05-05T07:28:00Z</dc:date>
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    <title>Ich bin dabei: Nacht der Poesie</title>
    <link>http://radicchia.twoday.net/stories/ich-bin-dabei-nacht-der-poesie/</link>
    <description>Wer schon mal eine Veranstaltung im Naturkundemuseum besucht hat, weiß, wie lauschig es sein kann im Herzogspark! Und noch besser, wenn man selbst dort auf die Bühne darf, wie ich bei der &lt;a href=&quot;http://www.regensburg.de/veranstaltungen/?veranstaltung=59749&quot;&gt;Zweiten Regensburger Nacht der Poesie.&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>radicchia</dc:creator>
    <dc:subject>Dichtung und Wahrheit</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 radicchia</dc:rights>
    <dc:date>2012-04-27T20:33:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://radicchia.twoday.net/stories/waesche-im-fruehlingswind/">
    <title>Wäsche im Wind</title>
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    <description>Ich liebe es, wenn frische Bettwäsche nach Draußen riecht und nicht nach Keller. Nur manchmal ist es nicht so eindeutig - wird das Wetter halten, reicht die Zeit bis abends noch aus, oder wird die Wäsche wieder Feuchte ziehen, bevor ich sie abnehmen kann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind war kühl auf der Haut, während ich mit der nassen Wäsche hantierte. Doch er wehte kalt und trocken, die Wäschestücke wanden und blähten sich fest umklammert an der Leine - bis eben, als ich sie trocken von der Leine pflückte. Zufrieden wickelte ich die gelbe Schnur wieder ein, fand dann noch einen Euro auf der Wiese und bedauerte die Tulpe, die - aufrecht und standhaft neben der Wäschestange - im Luftzug bebte.</description>
    <dc:creator>radicchia</dc:creator>
    <dc:subject>Alltagsfreuden</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 radicchia</dc:rights>
    <dc:date>2012-04-14T17:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://radicchia.twoday.net/stories/follow-me-on-twitter/">
    <title>follow me on twitter...</title>
    <link>http://radicchia.twoday.net/stories/follow-me-on-twitter/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;https://twitter.com/seradicchia&quot; class=&quot;twitter-follow-button&quot;   &gt;@seradicchia folgen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
or do not follow me: drücke den knopf &lt;i&gt;entfolgen&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na, wenn das mal keine Spätfolgen hat!</description>
    <dc:creator>radicchia</dc:creator>
    <dc:subject>radicchia 2.0</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 radicchia</dc:rights>
    <dc:date>2012-04-14T17:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://radicchia.twoday.net/stories/worthuellen/">
    <title>worthüllen</title>
    <link>http://radicchia.twoday.net/stories/worthuellen/</link>
    <description>ich bin &lt;br /&gt;
aus lettern gemacht&lt;br /&gt;
sie schmiegen sich&lt;br /&gt;
mal dicht an dicht&lt;br /&gt;
mal licht&lt;br /&gt;
um mich&lt;br /&gt;
die wörter geben meinen&lt;br /&gt;
körper frei&lt;br /&gt;
doch schutzlos bin ich &lt;br /&gt;
darum nicht&lt;br /&gt;
denn zwischen den zeilen &lt;br /&gt;
bin ich&lt;br /&gt;
der sinn</description>
    <dc:creator>radicchia</dc:creator>
    <dc:subject>Dichtung und Wahrheit</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 radicchia</dc:rights>
    <dc:date>2012-04-06T10:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://radicchia.twoday.net/stories/wer-entscheidet/">
    <title>wer entscheidet</title>
    <link>http://radicchia.twoday.net/stories/wer-entscheidet/</link>
    <description>wer entscheidet&lt;br /&gt;
ob das personal faul ist?&lt;br /&gt;
das management&lt;br /&gt;
wer entscheidet&lt;br /&gt;
was medizinisch notwendig ist?&lt;br /&gt;
die pharmalobby&lt;br /&gt;
wer entscheidet&lt;br /&gt;
ob qualität gut ist?&lt;br /&gt;
die kaufleute&lt;br /&gt;
wer entscheidet&lt;br /&gt;
ob kaffee luxus ist?&lt;br /&gt;
die verbraucher&lt;br /&gt;
wer entscheidet &lt;br /&gt;
ob konsum leben kostet?&lt;br /&gt;
der markt&lt;br /&gt;
wer entscheidet&lt;br /&gt;
ob öko okay ist?&lt;br /&gt;
die ökos&lt;br /&gt;
wer entscheidet&lt;br /&gt;
für t-shirts aus sweatshops?&lt;br /&gt;
die ignoranz&lt;br /&gt;
wer entscheidet &lt;br /&gt;
ob atom gefährlich ist?&lt;br /&gt;
die politik&lt;br /&gt;
wer entscheidet&lt;br /&gt;
ob denken klug ist?&lt;br /&gt;
wer, wenn nicht wir</description>
    <dc:creator>radicchia</dc:creator>
    <dc:subject>Zeitgeschehen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 radicchia</dc:rights>
    <dc:date>2012-03-24T20:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://radicchia.twoday.net/stories/75238028/">
    <title>radicchia goes radieschen</title>
    <link>http://radicchia.twoday.net/stories/75238028/</link>
    <description>Juhu, mein Text &lt;i&gt;Schlafrausch&lt;/i&gt; wird im &lt;a href=&quot;http://www.radieschen.at&quot;&gt;radieschen&lt;/a&gt; veröffentlicht. In dieser Literaturzeitschrift in Wien gedruckt zu werden, ist mir eine besondere Ehre und Freude - auch wegen der Wortspiele, die man mit meinem Nach- und Bloggernamen und radieschen so anstellen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# 21 Schund und Fund &amp; radieschen&lt;br /&gt;
wird übrigens am 25.3. um 20h im Café Anno, Lerchenfelderstraße 132 in Wien, präsentiert. Ich kann leider nicht dabei sein, aber die werte Leserschaft vielleicht...?</description>
    <dc:creator>radicchia</dc:creator>
    <dc:subject>Dichtung und Wahrheit</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 radicchia</dc:rights>
    <dc:date>2012-03-20T08:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://radicchia.twoday.net/stories/zuschreibungen/">
    <title>zuschreibungen</title>
    <link>http://radicchia.twoday.net/stories/zuschreibungen/</link>
    <description>nur zu&lt;br /&gt;
auf den kopf&lt;br /&gt;
auf den kopf zusagen&lt;br /&gt;
mir etwas zuschreiben&lt;br /&gt;
die anderen&lt;br /&gt;
wissen schon&lt;br /&gt;
wer ich bin&lt;br /&gt;
bevor ich es selbst auch nur&lt;br /&gt;
ahne&lt;br /&gt;
oder nicht?</description>
    <dc:creator>radicchia</dc:creator>
    <dc:subject>Menschen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 radicchia</dc:rights>
    <dc:date>2012-03-19T05:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://radicchia.twoday.net/stories/ich-spucke-gegen-den-wind/">
    <title>Ich spucke gegen den Wind</title>
    <link>http://radicchia.twoday.net/stories/ich-spucke-gegen-den-wind/</link>
    <description>Eines der Bücher, die mich in meiner Jugend faszinierten und die ich seither immer wieder gelesen habe, heißt &lt;i&gt;Ich spucke gegen den Wind&lt;/i&gt;. Scheinbar autobiografisch schildert die kalifornische Autorin Joan Lowell ihre Kindheit und Jugend auf See, an Bord des Segelschiffes ihres Vaters. Schlichte, harte und doch poetische Geschichten waren das, farbige Schilderungen ferner Südseeinseln und allzu gegenwärtiger Gefahren, monatelang auf dem Meer unter rauen Seebären, von denen sie das Fluchen lernte, bei schlechter Verpflegung und eintöniger schwerer Arbeit. Ihr Vater, der Kapitän, erklärte ihr das Leben und die Naturwissenschaften mit Hilfe der Bibel, nautischer Berechnungen und durch Beobachtung der Naturgewalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles erfunden, wie mir wikipedia jetzt schonungslos offenlegte. Sollten mir schon früher Zweifel gekommen sein, so schob ich sie immer wieder in das Schublädchen meiner jugendlichen Naivität zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise verbrachte Joan Lowell wirklich einige Monate auf einem Segelschiff (die erfundene &quot;Biografie&quot; wirkt zumindest gut recherchiert), und auch an Abenteuerlust scheint es der Journalistin und Stummfilm-Schauspielerin nicht gemangelt zu haben: In zweiter Ehe heiratete einen ehemaligen Kapitän und ging mit ihm nach Brasilien. Ihrem zweiten Buch zufolge baute sie dort eine Kaffeeplantage auf. Zumindest aber starb sie 1967 in Brasília, der Hauptstadt.</description>
    <dc:creator>radicchia</dc:creator>
    <dc:subject>Dichtung und Wahrheit</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 radicchia</dc:rights>
    <dc:date>2012-03-18T21:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://radicchia.twoday.net/stories/bingo-bunga-bongo/">
    <title>bingo bunga bongo</title>
    <link>http://radicchia.twoday.net/stories/bingo-bunga-bongo/</link>
    <description>bunga bunga bungalow&lt;br /&gt;
tanga tanga mango&lt;br /&gt;
boeing: boing boing!&lt;br /&gt;
tango manga fango&lt;br /&gt;
bingo bongo pingu&lt;br /&gt;
peng peng bingobongo&lt;br /&gt;
dengue dingdong&lt;br /&gt;
kongo fango&lt;br /&gt;
king kong peng&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;&lt;font  	color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;i&gt;entstanden beim Schlemmen &amp; Schreiben im Café Noah am Haidplatz&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;nächstes Treffen am 20. März ab 18 Uhr, offen für alle!&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/font&gt;&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>radicchia</dc:creator>
    <dc:subject>Experimente</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 radicchia</dc:rights>
    <dc:date>2012-03-07T08:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://radicchia.twoday.net/stories/pfarbig-gepfluegelte-worte/">
    <title>farben.</title>
    <link>http://radicchia.twoday.net/stories/pfarbig-gepfluegelte-worte/</link>
    <description>&lt;b&gt;1	&lt;/b&gt;der blaue himmel über mir.	&lt;br /&gt;
das braune, frisch gepflügte feld.	&lt;br /&gt;
die ockerfarbenen augen des hundes.	&lt;br /&gt;
das hellgrün in den zweigen.&lt;br /&gt;
der olivenbaum in deinem garten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2&lt;/b&gt;	dein blauer garten in den augen des hundes.	&lt;br /&gt;
der frisch gepflügte himmel in hellgrün.	&lt;br /&gt;
olivenzweige am braunen Himmel.	&lt;br /&gt;
über mir dein feld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3&lt;/b&gt;	der hellgrüne hund im olivenbaum.	&lt;br /&gt;
unterm frisch gepflügten gartenbraun.	&lt;br /&gt;
meine blauen zweige im ockerfeld.	&lt;br /&gt;
über deinem augenhimmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;&lt;font  	color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;i&gt;entstanden beim Schlemmen &amp; Schreiben im Café Noah am Haidplatz&lt;/i&gt;&lt;/font&gt;&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>radicchia</dc:creator>
    <dc:subject>Experimente</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 radicchia</dc:rights>
    <dc:date>2012-03-06T22:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://radicchia.twoday.net/stories/the-world-according-to-john-irving/">
    <title>The World according to John</title>
    <link>http://radicchia.twoday.net/stories/the-world-according-to-john-irving/</link>
    <description>Alles Gute zum Geburtstag, John Irving!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der amerikanische Schriftsteller John Irving wurde am 2. März 70 Jahre alt. Und das Kinopublikum kann mitfeiern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Kann ich hier mit meinem Schreibtisch einziehen?&lt;/i&gt;, möchte ich schon während der ersten Szenen fragen. Wir begegnen einem freundlichen, unaufgeregten Mann, der sich in seinem eigenen Turnraum fit hält und über mehrere beneidenswerte Schreib- und Lebensorte verfügt: Ein Haus, von dessen weitläufiger Terrasse man in die grünen Hügel von Vermont schauen kann, oder die Insel mit Schreibschuppen; die auf Gastronomieniveau ausgestattete, freundliche Küche, wo wir dem Autor dabei zusehen, wie er Pizza für das Filmteam backt - Sonderwünsche inklusive; ein helles Schreibzimmer mit Platz für viel Papier und Nachschlagewerke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem sehen wir John Irving auf Lesereise, im Fernsehen, zusammen mit seiner Lektorin vom Diogenes Verlag. &lt;i&gt;I like the writing part of being a writer&lt;/i&gt;, sagt er und vermittelt doch den Eindruck, dass er auch gerne öffentlich vorliest und spricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das deutsche Filmteam besuchte nicht nur den Autor selbst, sondern auch viele Menschen und Schauplätze, die für seine Romane Pate oder Patin standen: Polizisten, Tätowierer und Prostituierte in Amsterdam, Ärztinnen und Organisten in Zürich, sein Hausarzt und die Stadt Wien, wo Irving studiert hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Film, der Irving-Fans begeistern muss - oder solche, die es werden wollen und die gerne Lebensspuren verfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In zwei Jahren wird eine weitere amerikanische Autorin 70, die ich ebenfalls sehr schätze - vielleicht beschenkt uns das Kino dann mit einer weiteren gut gemachten Dokumentation? So eine würde ich mir nämlich wünschen - über Rita Mae Brown.</description>
    <dc:creator>radicchia</dc:creator>
    <dc:subject>music &amp; movies</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 radicchia</dc:rights>
    <dc:date>2012-03-04T18:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://radicchia.twoday.net/stories/die-eiserne-lady-ist-zurueck/">
    <title>Die Eiserne Lady ist zurück</title>
    <link>http://radicchia.twoday.net/stories/die-eiserne-lady-ist-zurueck/</link>
    <description>...im Kino, aufgezogen als Maske auf Meryl Streep. Der Film zeigt wenig mehr als einzelne Episoden aus dem Leben der zu Recht umstrittenen und streitbaren Politikerin; die geschichtlichen und politischen (und ja, auch feministischen) Dimensionen dieser ungewöhnlichen Frauenbiografie werden leider nur angedeutet, das Menschliche kommt über ein &quot;so könnte es gewesen sein&quot; nicht hinaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielmehr zwingt uns die Regisseurin in die Perspektive einer gealterten Lady Thatcher, die noch immer Würde ausstrahlt, aber dann und wann vergisst, dass sie nicht mehr Premierministerin ist, die mit ihrem toten Ehemann spricht und von Flashbacks aus ihrem Leben heimgesucht wird - ebenjene Rückblenden, die mit groben Strichen die Laufbahn des ersten weiblichen Premierministers von Großbritannien nachzeichnen. Zwischendurch werden wir von teils blutigen, aber flüchtig eingeblendeten Archivbildern aus dem Falklandkrieg, dem Bergarbeiterstreik und IRA-Anschlägen aufgeschreckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Altmeisterin Meryl Streep selbstverständlich souverän mit ihrer Rolle fertig wird, begeisterte mich vor allem Alexandra Roach, die der jungen Margaret Roberts ihr Gesicht und ihr skurril-bestimmtes Auftreten verleiht. Überhaupt, der Anfang: Als eine der ersten Frauen in der Politik wehte Thatcher ein rauer Wind entgegen, doch sie war fest entschlossen, &quot;etwas in der Welt zu bewegen&quot;. Die junge Margaret warnt ihren künftigen Ehemann Denis: Sie sei keine Frau, die sich auf Haus und Kinder beschränken und beim Spülen einer Tasse sterben würde. Die Ehe hält 50 Jahre, bis zu Denis&apos; Tod. Der Film zeigt die Liebe der beiden zueinander, aber auch das Konfliktpotential, mit dem ersten weiblichen Premier verheiratet zu sein - einer Frau, die keine Angst vor unpopulären Entscheidungen hatte und mit Härte durchgriff, wenn sie es für richtig hielt. Zur Not auch gegen sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Auch ich habe gekämpft&quot;, sagt sie im Film zu ihren Militärs, &quot;jeden einzelnen Tag meines Lebens.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende dieses Lebens - und des Films - sehen wir &quot;MT&quot;, wie ihr Mann sie liebevoll nannte, als eine, die vergisst und von der Welt vergessen ist. Dabei hätten wir gerne noch etwas mehr über sie erfahren.</description>
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